IP-Adresse abfragen
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Was ist eine IP-Abfrage?

Eine IP-Abfrage nimmt eine IPv4- oder IPv6-Adresse entgegen – oder einen Domainnamen, den sie zuerst zu einer Adresse auflöst – und gleicht sie mit öffentlichen Routing- und Geolokalisierungsdatenbanken ab. Das Ergebnis zeigt, bei welchem Internetanbieter oder Hoster die Adresse registriert ist, welches autonome System (ASN) ihren Verkehr routet und eine ungefähre geografische Region. Es ist kein Weg, Namen, Anschrift oder Identität einer Person zu finden: Eine IP-Adresse identifiziert eine Netzwerkverbindung, keine Einzelperson.

Woher stammen diese Daten?

Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen IP-Geolokalisierungs-APIs, die Daten regionaler Internet-Registries (ARIN, RIPE, APNIC, LACNIC, AFRINIC), von Anbietern gemeldete Einträge und Analysen von Verkehrsmustern kombinieren. DNS-Einträge (A, AAAA, MX, TXT, NS, PTR) werden live von öffentlichen DNS-over-HTTPS-Resolvern gelesen, und die WHOIS-artigen Angaben kommen direkt vom RDAP-Dienst der Registry, die den Adressblock verwaltet. Da mehrere unabhängige Anbieter eigene Datenbanken pflegen, können die Ergebnisse für dieselbe Adresse zwischen Tools leicht abweichen – keines ist in Echtzeit perfekt genau.

Warum ist der Standort nicht exakt?

Geolokalisierungsdatenbanken ordnen IP-Bereiche dem Ort zu, an dem ein Anbieter sie registriert hat, oder der Netzinfrastruktur des Anbieters – nicht der tatsächlichen Anschrift des Kunden. Bei Mobilfunknetzen, VPNs und großen Anbietern, die den Verkehr über eine Handvoll regionaler Knoten führen, kann Sie das Hunderte Kilometer von Ihrem echten Standort entfernt verorten. Die hier gezeigten Breiten- und Längengrade sind meist der Mittelpunkt des Versorgungsgebiets des Anbieters für diesen Bereich – deshalb können verschiedene Abfragetools bei Ihrer Stadt oder sogar Ihrem Land voneinander abweichen.

RDAP vs. WHOIS – wo liegt der Unterschied?

WHOIS ist ein älteres Klartextprotokoll, um nachzuschlagen, wer eine Domain oder einen IP-Block registriert hat; das Ausgabeformat unterscheidet sich je nach Registry und lässt sich kaum zuverlässig auswerten. RDAP (Registration Data Access Protocol) ist der strukturierte, maschinenlesbare Nachfolger und liefert standardisiertes JSON über HTTPS mit einheitlichen Feldnamen über alle fünf regionalen Registries. Dieses Tool fragt RDAP direkt ab und fasst die wichtigsten Felder zusammen – Netzname, Land, Adressbereich und Abuse-Kontakt – und lässt Sie bei Bedarf trotzdem die vollständige Rohantwort einsehen.

IP-Adresse Abfrage: Geolokalisierung, ISP, ASN, DNS und RDAP

Diese IP-Adresse Abfrage ermittelt zu jeder beliebigen IPv4-Adresse, IPv6-Adresse oder Domain den Internetanbieter (ISP), die Organisation, das Autonome System (ASN), den ungefähren geografischen Standort, alle DNS-Einträge sowie den offiziellen Registrierungseintrag. Geben Sie oben eine Adresse ein und klicken Sie auf Abfragen, oder nutzen Sie Meine IP für Ihre aktuelle Verbindung. Alle Daten stammen aus öffentlichen Quellen wie Geolokalisierungs-APIs, DNS-Servern und dem RDAP-Dienst der Registries.

Welche Daten die Abfrage liefert

Der Bericht beginnt mit der abgefragten IP-Adresse selbst, gekennzeichnet als IPv4 oder IPv6, zusammen mit Hinweisen auf erkannte Netzwerktypen: VPN, Proxy, Tor, Rechenzentrum oder Mobilfunk. Die Übersichtstabelle führt den Internetanbieter (ISP), die Organisation, die ASN-Nummer, den Reverse-DNS-Hostnamen, Land, Region, Stadt, Koordinaten, Zeitzone sowie bei IPv4 die Dezimaldarstellung auf. Darunter folgen die interaktive Karte, die DNS-Einträge und der vollständige RDAP-Eintrag. Wenn Sie lediglich Ihre eigene IP-Adresse wissen möchten, bietet Ihnen die Seite Wie lautet meine IP-Adresse eine übersichtliche Ansicht ohne zusätzliche Werkzeuge.

Abfrage von IPv4-Adressen, IPv6-Adressen und Domains

Das Suchfeld akzeptiert klassische IPv4-Adressen wie 8.8.8.8, moderne IPv6-Adressen wie 2606:4700::1111 oder Domainnamen wie example.com; eingefügte URLs werden automatisch auf den reinen Hostnamen gekürzt. Bei Eingabe einer Domain wird diese zuerst aufgelöst, und alle gefundenen A- und AAAA-Einträge erscheinen als anklickbare Schaltflächen, mit denen Sie den Bericht sofort umschalten können — große Websites antworten von mehreren Edge-Servern, sodass die Domain meist mehrere IPs besitzt.

Private IP-Bereiche (wie 10.x.x.x, 192.168.x.x, 127.0.0.1 oder ::1) geben stattdessen einen Hinweis aus: Sie werden nicht im öffentlichen Internet geroutet, weshalb keine Registrierungs- oder Geodatenbank Informationen dazu speichert. Jede Abfrage bleibt als Parameter ?q= in der URL erhalten und kann geteilt werden.

Den RDAP-Registrierungseintrag richtig lesen

Der WHOIS- bzw. RDAP-Block bildet den offiziellen und maßgeblichen Teil jeder IP-Adressen-Abfrage. Er wird direkt von der zuständigen regionalen Vergabestelle (RIR) ausgeliefert, die den IP-Block zugewiesen hat — ARIN, RIPE NCC, APNIC, LACNIC oder AFRINIC.

Die Zusammenfassung zeigt die Netzwerkkennung, den Netzwerknamen, das registrierte Land, den Adressbereich, den CIDR-Präfix, Registrierungs- und Änderungsdaten sowie den Missbrauchskontakt (Abuse-Mailbox), über den Netzbetreiber Berichte zu Spam, Scans oder Angriffen aus diesem Bereich entgegennehmen. Über die Rohdaten-Schaltfläche können Sie die ungefilterte JSON-Antwort einsehen.

WHOIS vs. RDAP: Warum RDAP der moderne Standard ist

RDAP liefert dieselben Registrierungsdaten wie das klassische WHOIS, jedoch als strukturiertes JSON über sicheres HTTPS anstelle von unformatiertem Text über Port 43. WHOIS stammt aus dem Jahr 1982 und besaß nie ein einheitliches Antwortformat: Jede Registry formatierte ihre Ausgaben nach eigenen Konventionen, was fehleranfällige Textparser erforderlich machte. Zudem bot WHOIS weder Verschlüsselung noch differenzierte Zugriffskontrollen.

RDAP löst diese Probleme durch standardisierte Datenfelder, moderne TLS-Verschlüsselung und standardisierte Schnittstellen. Alle fünf regionalen Vergabestellen setzen RDAP seit Jahren produktiv ein, und die ICANN hat es im Januar 2025 zum verpflichtenden Registrierungsdienst für generische Top-Level-Domains erklärt. Der Begriff WHOIS bleibt als vertraute Bezeichnung erhalten, die Datenübertragung erfolgt jedoch zeitgemäß via RDAP.

Autonome Systeme (ASN) und IP-Netzwerkblöcke

Die ASN (Autonomous System Number) kennzeichnet die Routing-Identität hinter einer IP-Adresse: eine Gruppe von IP-Präfixen, die unter einer gemeinsamen Routing-Richtlinie über das BGP-Protokoll im Internet angekündigt werden. Notiert wird sie mit dem Präfix AS — AS15169 gehört beispielsweise zu Google, AS13335 zu Cloudflare. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Organisation, die den Block im Register hält, und dem System, das ihn im Netz routet: Ein Hoster kann einen /19-Block halten und ein /24-Subnetz an Kunden weitervermieten, die namentlich nicht im RDAP auftauchen.

Das CIDR-Feld zeigt die Größe des IP-Blocks an: Ein /29-Netz umfasst wenige Adressen bei einem Endkunden, ein /16-Netz einen ganzen Pool eines Providers. Um Präfixe in Hostanzahlen und Adressbereiche umzurechnen, nutzen Sie unseren Subnetzrechner.

Welche DNS-Einträge diese Abfrage liefert

Wenn Sie eine Domain abfragen, liefert der DNS-Block die Einträge A (IPv4), AAAA (IPv6), MX (Mailserver), TXT und NS (Nameserver) in Echtzeit über einen öffentlichen DNS-over-HTTPS-Resolver statt aus dem lokalen Betriebssystem-Cache. MX zeigt, wer tatsächlich die E-Mails empfängt; TXT enthält wichtige SPF- und DMARC-Sicherheitsrichtlinien; NS offenbart, welcher DNS-Dienst die Zone verwaltet, was oft aussagekräftiger ist als ein reiner CDN-Edge-Eintrag.

Fragen Sie hingegen eine IP-Adresse ab, wird stattdessen der PTR-Eintrag (Reverse DNS) ermittelt. Dieser wird vom Verwalter des Adressblocks publiziert und nicht vom Domaininhaber, weshalb er oft wie ein interner Gerätename des Providers aussieht. Ein fehlender PTR-Eintrag ist völlig normal und stellt keinen Fehler dar.

Wie genau ist die IP-Geolokalisierung wirklich?

Die Bestimmung des Landes ist in der Regel zuverlässig, die Ermittlung der Stadt hingegen oft ungenau. Datenbankanbieter beziffern die Trefferquote auf Länderebene auf 95 bis 99 Prozent. Auf Stadtebene liegt die Genauigkeit in dicht besiedelten Gebieten bei etwa zwei Dritteln der Adressen im Umkreis von 50 Kilometern, sinkt in anderen Regionen jedoch auf 20 bis 75 Prozent ab.

Die Ursache liegt in der Netzwerkarchitektur: Ein Internetanbieter bündelt Tausende Anschlüsse an zentralen Einwahlknoten (PoPs) in größeren Ballungsräumen und routet den Datenverkehr von dort aus ins Internet. Die angegebenen Geokoordinaten repräsentieren daher lediglich den geografischen Mittelpunkt des Einzugsgebiets dieses Netzblocks. Bei Mobilfunkverbindungen ist die Abweichung durch Carrier-Grade NAT (CGNAT) noch ausgeprägter.

Zudem kann ein Cloud-Server, dessen Adresse in der Zentrale eines Anbieters registriert ist, physisch auf einem anderen Kontinent stehen. Wenn eine Adresse als VPN, Proxy oder Rechenzentrum gekennzeichnet ist, verweisen die Koordinaten auf den Serverstandort; unsere VPN-Prüfung analysiert diese Netzwerksignale im Detail.

Was eine IP-Adressen-Abfrage nicht leisten kann

Eine IP-Abfrage kann niemals die persönliche Identität eines Menschen offenlegen, und jeder Versuch, eine konkrete Person anhand einer IP zu identifizieren, führt zu falschen Schlussfolgerungen.

Geolokalisierung ist eine kommerzielle Schätzung. Städte, Regionen und Koordinaten entstammen Datenbanken, die aus Registrierungsdaten, Routingtabellen und statistischen Annahmen zusammengestellt werden. Sie können um Hunderte Kilometer vom tatsächlichen Aufenthaltsort abweichen, insbesondere bei Mobilfunkanschlüssen.

Registrierungsdaten beschreiben Netzwerkblöcke, keine Nutzer. RDAP zeigt Ihnen, welches Unternehmen einen Adressbereich besitzt und an welche Abuse-Adresse Missbrauchsmeldungen gerichtet werden können. Es wird jedoch nicht protokolliert, welcher Haushalt oder welches Gerät eine IP zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt hat.

Nur der Provider kennt den Anschlussinhaber anhand seiner internen Verbindungsprotokolle und gibt diese Daten ausschließlich aufgrund richterlicher Anordnungen heraus. Wenn jemand behauptet, Sie anhand Ihrer IP bis auf Straßenebene aufgespürt zu haben, betrachtet er lediglich den zentralen Provider-Knotenpunkt. Nutzen Sie diese Abfrage für ihren eigentlichen Zweck: Netzwerkanalysen, DNS-Inspektionen und offizielle Missbrauchskontakte.

Häufig gestellte Fragen zur IP-Adressen-Abfrage

Meine IP-Adresse und mein tatsächlicher Standort stimmen nicht überein – ist das normal?

Ja, das ist der absolute Regelfall und kein Grund zur Sorge. Ihre IP-Adresse stammt aus dem Pool Ihres Internetanbieters und wird auf den zentralen Einwahlknoten oder Firmensitz lokalisiert, der oft in einer weiter entfernten Großstadt liegt. Bei dynamischen IPs ändert sich der gemeldete Ort gelegentlich, ohne dass an Ihrem Anschluss etwas verändert wurde. Eine solche Diskrepanz deutet keineswegs auf ein Sicherheitsproblem hin.

Warum zeigen verschiedene Websites unterschiedliche Standorte für dieselbe IP-Adresse an?

Weil jede Website auf eine andere Geolokalisierungs-Datenbank zugreift und kein Anbieter dieselbe Erfassungsmethode nutzt. Die Datenbankhersteller werten Registry-Einträge, BGP-Routingdaten und Nutzerfeedbacks aus, aktualisieren ihre Datenbestände jedoch in unterschiedlichen Intervallen. Nach Adressübernahmen oder Routingänderungen erkennt ein Dienst die Neuerung oft innerhalb weniger Tage, während ein anderer viele Wochen benötigt.

Wie kann ich herausfinden, wem eine bestimmte IP-Adresse gehört?

Führen Sie die Abfrage durch und prüfen Sie den RDAP-Block: Dort finden Sie den Namen der Organisation oder des Providers, der den Adressbereich besitzt, das Land und die offizielle Kontaktadresse für Missbrauchsfälle. Das sind die authentischen Eigentümerdaten der Vergabestellen wie RIPE oder ARIN. Den konkreten Endnutzer oder Haushalt erfahren Sie dort nicht, da diese Zuweisung nur dem Provider bekannt ist.

Kann ich herausfinden, wo sich eine Person anhand ihrer IP-Adresse genau aufhält?

Nein, Sie können den Standort allenfalls auf eine grobe Region eingrenzen, und häufig ist selbst die angegebene Stadt falsch. Die Abfrage liefert den Netzanbieter und das Zentrum seines Versorgungsgebiets, mehr nicht. Bei Mobilfunkverbindungen, Satelliteninternet oder VPNs liegt der angezeigte Ort oft hunderte Kilometer vom Nutzer entfernt. Die Koordinaten als Wohnort zu interpretieren, ist der häufigste Fehlglaube.

Wie kann ich meine IP-Adresse wieder auf mein eigentliches Bundesland umstellen?

Sie können die Zuordnung nicht selbst ändern, da die Adresse aus dem Kontingent Ihres Internetanbieters stammt und die Geodaten bei externen Drittanbietern gepflegt werden. Ein Router-Neustart weist Ihnen zwar meist eine neue IP zu, diese stammt jedoch aus demselben Pool. Werden Sie bei Streamingdiensten blockiert, bitten Sie Ihren Provider um Korrektur seiner Geofeeds bei den Datenbankanbietern.

Warum zeigt die Registry ARIN einen anderen Ort an als Geodatenbanken?

Weil beide Stellen völlig unterschiedliche Sachverhalte erfassen. Die offiziellen Registries wie ARIN oder RIPE verzeichnen den juristischen Sitz des Netzwerkinhabers — meist eine Firmenzentrale. Geodatenbanken versuchen hingegen abzuschätzen, wo die Server oder Endkundenanschlüsse tatsächlich physisch betrieben werden. Eine Adresse von Microsoft kann in Redmond registriert sein, aber in einem Frankfurter Rechenzentrum arbeiten.

Wie finde ich die echte IP-Adresse einer Domain heraus?

Geben Sie den Domainnamen in das Suchfeld ein und prüfen Sie die A- und AAAA-Einträge — das sind die echten IP-Adressen, die der autoritative Nameserver publiziert. Liegt die Website hinter einem CDN wie Cloudflare, gehören die angezeigten IPs dem Schutznetzwerk, was beabsichtigt ist. Prüfen Sie in diesem Fall die NS- und MX-Einträge, um den tatsächlichen Dienstleister und Mailserver zu ermitteln.