Welchen Browser habe ich
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Browser & Betriebssystem
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Unterstützte Funktionen
WebGL—
WebGL2—
WebRTC—
WebAssembly—
Service Worker—
localStorage—
IndexedDB—
Notifications—
Geolocation—
Clipboard API—
Web Share—
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Was ist das?

Der User-Agent-String ist ein Text, den Ihr Browser automatisch an jede Website sendet, die Sie besuchen. Er enthält Angaben zu Browsertyp, Version, Betriebssystem und Gerät. Diese Seite liest diese Informationen direkt über JavaScript-APIs aus Ihrem Browser aus – es ist kein Server beteiligt.

Websites nutzen diese Daten aus legitimen Gründen: um Ihr Betriebssystem zu erkennen und den passenden Download-Link anzubieten, das Layout an Ihre Bildschirmgröße anzupassen oder Sie darauf hinzuweisen, dass Ihr Browser veraltet ist. Dieselben Informationen werden jedoch auch für Browser-Fingerprinting genutzt – eine Technik, bei der Werbetreibende und Tracker mehrere Datenpunkte (User-Agent, Bildschirmgröße, Zeitzone, installierte Schriften, WebGL-Anbieter und mehr) zu einer eindeutigen Kennung kombinieren, die Ihnen auch ohne Cookies durchs Web folgt.

Fingerprinting funktioniert, weil jede Kombination dieser Details selten ist. Selbst wenn Millionen Menschen Chrome unter Windows mit 1920×1080 nutzen, treffen nur wenige genau diese Konfiguration zusammen mit Ihrem GPU-Anbieter, Ihrer Zeitzone und Ihren Spracheinstellungen. Diese Einzigartigkeit erlaubt es Trackern, Ihnen ohne ausdrückliche Erlaubnis über Websites hinweg zu folgen. Datenschutzorientierte Browser und Erweiterungen versuchen, Fingerprinting durch Verfälschen oder Zufälligmachen dieser Werte zu verringern, doch es bleibt ein reales Problem für die Privatsphäre im Netz.

Welchen Browser habe ich: User-Agent- und Fingerprint-Analyse

Dieser Bericht beantwortet die Frage welcher Browser ist das mit den exakten Parametern, die Ihr Webbrowser an jede besuchte Website übermittelt: Name, Versionsnummer, Rendering-Engine, Betriebssystem, Bildschirmgeometrie, Zeitzone, Spracheinstellungen und Grafik-Renderer. Sämtliche Prüfungen laufen vollständig lokal über JavaScript in Ihrem Browser ab.

Welche Gerätedaten diese Browser-Prüfung erfasst

Die obige Auswertung listet alle technischen Geräteeigenschaften auf, die externe Webserver bei einem Seitenaufruf auslesen können:

  • Browser und Betriebssystem: die vollständige User-Agent-Zeichenfolge, erkannter Name, Version, Browser-Engine (Blink, Gecko oder WebKit) sowie fünf Client-Hints-Werte.
  • Bildschirm und Hardware: physische Displayauflösung, nutzbare Desktop-Fläche, Fenstergröße, Geräte-Pixeldichte (DPR), Farbtiefe, CPU-Kerne, verfügbarer Arbeitsspeicher und Touch-Punkte.
  • Sprache und Region: primäre Systemsprache, Liste akzeptierter Sprachen, IANA-Zeitzone sowie UTC-Zeitverschiebung.
  • Datenschutz-Einstellungen: Cookie-Status, Do Not Track (DNT) und Global Privacy Control (GPC).
  • Grafikkarte: WebGL-Hersteller und Renderer-Bezeichnung, die auf Desktop-Rechnern das tatsächliche Grafikkartenmodell preisgibt.
  • Web-Funktionen: Unterstützung für WebGL, WebGL2, WebRTC, WebAssembly, Service Workers, localStorage, IndexedDB, Benachrichtigungen und Geolocation.

Über die Schaltfläche Alles als JSON kopieren übertragen Sie die vollständige Diagnose in Ihre Zwischenablage. Ihre öffentliche IP-Adresse ist hier nicht enthalten, da sie zur Netzwerkebene gehört; diese erfahren Sie unter wie lautet meine IP-Adresse.

Was der User-Agent bedeutet und warum er falsche Angaben enthält

Der User-Agent ist eine Textzeile, die Ihr Webbrowser bei jeder HTTP-Anfrage an den Server mitsendet, um Auskunft über das verwendete Programm zu geben. Aus historischen Gründen enthält dieser String seit den 1990er-Jahren bewusst irreführende Angaben, da Browser begannen, fremde Kennungen zu imitieren, um serverseitige Aussperrungen zu umgehen.

Aus diesem Grund beginnen nahezu alle modernen Browser bis heute mit der Kennung Mozilla/5.0, und Googles Chrome führt zusätzlich Fragmente wie AppleWebKit, KHTML, like Gecko sowie Safari mit. Microsoft Edge ergänzt Edg/ und Opera OPR/ hinter einem Chrome/-Token, den beide auf Chromium-Basis teilen.

Darüber hinaus frieren moderne Browser Detailangaben aus Datenschutzgründen bewusst ein: Chrome belässt Unterversionen bei 0.0.0, Safari hält seine Versionsangabe seit Jahren konstant und iPads melden sich als Mac-Computer. Betrachten Sie die User-Agent-Zeile daher als Kompatibilitätshinweis und nicht als verbindliche Tatsachenbeschreibung.

Client Hints als moderne Alternative zum klassischen User-Agent

Das Konzept der Client Hints unterteilt die Systeminformationen in zwei getrennte Sicherheitsstufen. Daten mit geringer Entropie (Browser-Marke, Hauptversion, Plattformtyp Mobil oder Desktop) werden standardmäßig in HTTP-Headern übertragen. Daten mit hoher Entropie müssen von einer Website explizit über JavaScript mittels navigator.userAgentData.getHighEntropyValues() angefordert werden.

Bislang unterstützen ausschließlich Chromium-basierte Browser diese moderne Schnittstelle. In Firefox und Safari weisen diese Tabellenzeilen den Status Nicht verfügbar auf, was dem regulären Verhalten dieser Browser entspricht und keinen Fehler darstellt.

Wie Browser-Fingerprinting in der Praxis funktioniert

Browser-Fingerprinting verknüpft vordergründig unauffällige Einzelmerkmale zu einem eindeutig wiedererkennbaren Gesamtprofil. Die Eigenschaft "Chrome unter Windows" teilen hunderte Millionen Menschen weltweit. Dieselbe Konfiguration mit 3440×1440 Pixeln, einem Skalierungsfaktor von 1,25, 16 Rechenkernen, 8 GB RAM, der Zeitzone Europe/Berlin und der Sprachreihenfolge de-DE, en beschreibt dagegen oft nur einen einzigen spezifischen Arbeitsplatzrechner.

Die Merkmale besitzen dabei unterschiedliche Trennschärfe. Den höchsten Informationsgehalt liefern gerenderte Canvas- und WebGL-Prüfsummen, installierte lokale Schriftarten, die genaue Bildschirmgeometrie und Sprachlisten. Mittlere Aussagekraft besitzen CPU-Kerne und RAM. Allgemeine Angaben wie die Betriebssystemfamilie sind für sich genommen kaum aussagekräftig.

Ein digitaler Fingerabdruck muss zudem zeitlich stabil bleiben, um Nutzer über Sitzungen hinweg wiederzuerkennen. Aus diesem Grund kombinieren Tracker diese Daten gerne mit dauerhaften Netzwerkmerkmalen, wie etwa über WebRTC aufgedeckten IP-Adressen, die Sie mit unserem WebRTC-Leak-Test überprüfen können.

Grenzen dieser Browser-Analyse

Diese Seite zeigt Ihnen übersichtlich, welche Rohdaten Ihr Browser an Webdienste übermittelt. Sie vergibt jedoch bewusst keinen pauschalen Seltenheits-Score bezogen auf das weltweite Internet.

Wir führen keine invasiven Canvas-Berechnungen durch, lesen keine Audiopuffer aus und scannen weder Ihre lokalen Schriftarten noch Ihre installierten Browser-Erweiterungen. Zudem führen wir keine zentrale Profildatenbank aller Besucher, um statistische Wahrscheinlichkeiten für Ihre Konfiguration zu berechnen.

Begegnen Sie Aussagen externer Testseiten wie "Ihr Browser ist 1 unter 3 Millionen" stets mit Skepsis: Solche Dienste vergleichen Sie lediglich mit ihrem eigenen, stark technologie- und datenschutzinteressierten Besucherkreis. Wissenschaftliche Studien am regulären Internetverkehr belegen, dass Standardgeräte weitaus weniger einzigartig sind als oft behauptet.

Beachten Sie ferner, dass Name und Versionsangabe auf Client Hints oder Schlüsselwörtern des User-Agents basieren. Wenn Sie eine Erweiterung zur Täuschung des User-Agents nutzen, wird hier der vorgetäuschte Wert abgebildet.

Wie Sie Ihren Fingerabdruck reduzieren und typische Fehler vermeiden

Das Grundproblem vieler Datenschutz-Tools besteht darin, dass manuelle Abwehrmaßnahmen Sie oft erst recht unverwechselbar machen. Da Tracker nach Auffälligkeiten suchen, grenzt jede exotische Erweiterung, jedes nachinstallierte Schriftpaket und jeder manuell manipulierte Header Sie vom Rest der Masse ab. Fünf hochspezielle Privacy-Add-ons wirken im Web wie eine persönliche Unterschrift; ein Standardbrowser hingegen bleibt unauffällig.

Der beste Schutz im Alltag besteht darin, einen verbreiteten Standardbrowser in seiner Originalkonfiguration zu verwenden und regelmäßige Updates einzuspielen, um in der größten Nutzergruppe aufzugehen. Benötigen Sie maximale Anonymität, greifen Sie zu Browsern, die Profile gezielt vereinheitlichen, wie dem Tor Browser oder dem Mullvad Browser.

Warum das Fälschen des User-Agents die Privatsphäre meist verschlechtert

Das manuelle Verändern des User-Agents passt lediglich eine isolierte Textzeile an, während alle übrigen Hardwareschnittstellen weiterhin die Realität spiegeln. Gibt sich ein System als Windows aus, meldet aber einen Apple-Grafikprozessor und eine europäische Zeitzone, entsteht ein auffälliger Widerspruch, der Sie für Tracker sofort identifizierbar macht.

Inkognito-Modus und VPN-Dienste ändern Ihren Fingerabdruck nicht

Private Fenster verhindern lediglich das lokale Abspeichern von Verlauf, Cookies und Webspeicher nach dem Schließen des Fensters. Weder Ihre Grafikkarte noch Auflösung, Zeitzone oder Schriften werden dadurch verändert. Ein VPN wiederum modifiziert nur Ihre IP-Adresse; weicht das Land des VPN-Servers jedoch von Systemzeitzone und Sprache ab, liefert das einen weiteren Erkennungsfaktor.

Diesen Report für Fehlermeldungen und Support-Anfragen nutzen

Die Schaltfläche zum JSON-Export dient als praktisches Werkzeug, wenn Entwickler oder Support-Teams nach Ihrer genauen Systemumgebung fragen. Die erzeugte Textdatei bündelt alle relevanten Informationen zu Browserversion, Betriebssystem, Farbtiefe und Anzeigeeigenschaften übersichtlich an einem Ort. Insbesondere der Grafikkarten-Renderer und die Skalierungsparameter helfen Technikern dabei, darstellungsspezifische Anzeigefehler gezielt nachzuvollziehen.

Häufig gestellte Fragen zur Browser-Erkennung

Warum erhalte ich die Meldung, mein Browser sei veraltet, obwohl er aktuell ist?

Die betreffende Website prüft lediglich den User-Agent-Text und stuft diesen anhand veralteter Regeln fälschlicherweise als alt ein. Häufige Ursachen sind ein veraltetes Betriebssystem, das keine neuen Browser-Builds mehr erhält, eine Sicherheitssoftware oder Erweiterung, die den User-Agent modifiziert hat, oder fehlerhafte Erkennungsskripte auf der besuchten Website selbst.

Firefox meldet Aktualität, Websites behaupten jedoch das Gegenteil: Was tun?

In diesem Fall wurde der User-Agent-Wert in den Einstellungen überschrieben und muss zurückgesetzt werden. Öffnen Sie about:config, suchen Sie nach der Einstellung general.useragent.override, wählen Sie per Rechtsklick Zurücksetzen und starten Sie Firefox neu. Veraltete Toolbars oder Umschalter-Add-ons hinterlassen dort häufig veraltete Versionsnummern.

Wie lässt sich der User-Agent im Safari-Browser auf macOS anpassen?

Aktivieren Sie zunächst das Entwicklermenü in den Programmeinstellungen von Safari. Öffnen Sie Einstellungen, wechseln Sie in den Reiter Erweitert und setzen Sie das Häkchen bei den Entwickleroptionen. Klicken Sie anschließend in der Menüleiste auf Entwickler, wählen Sie den Menüpunkt User Agent und bestimmen Sie eine vorgegebene oder benutzerdefinierte Kennung.

Welche Maßnahmen helfen wirklich, Browser-Fingerprinting einzudämmen?

Verwenden Sie einen weit verbreiteten Standardbrowser in seiner Grundkonfiguration und halten Sie diesen stets auf dem neuesten Stand. Vermeiden Sie überflüssige Erweiterungen, um in der großen Masse gleichförmiger Systeme aufzugehen. Für maximale Vertraulichkeit eignen sich spezialisierte Lösungen wie der Tor Browser, der alle Systemantworten für sämtliche Nutzer strikt vereinheitlicht.

Können besuchte Websites erkennen, welche Add-ons ich installiert habe?

In vielen Fällen ist dies über indirekte Tests möglich. Auf Chromium-Browsern können Skripte nach öffentlich erreichbaren Dateien innerhalb von Erweiterungen suchen. Zudem hinterlassen Erweiterungen Spuren durch veränderten HTML-Code, eingefügte CSS-Stile oder blockierte Netzwerkanfragen, wodurch Webseiten Rückschlüsse auf Ihre aktiven Schutzprogramme ziehen können.

Sollte ich mir Sorgen um Fingerprinting durch meine Browser-Erweiterungen machen?

Ja, denn gerade übermäßige Privatsphäre-Add-ons machen Ihr System unverwechselbar. Ein populärer Inhaltsblocker wie uBlock Origin birgt kaum Erkennungsrisiken, da ihn Millionen teilen. Wer jedoch fünf unbekannte Datenschutz-Erweiterungen kombiniert, erzeugt ein weltweit einzigartiges Profil, das von Trackern dauerhaft und zuverlässig wiedererkannt wird.

Macht mich das Senden eines generischen User-Agents im Netz anonym?

Nein, da der User-Agent heute nur noch ein untergeordnetes Erkennungsmerkmal unter vielen darstellt. Tracking-Skripte identifizieren Systeme primär über funktionale Eigenschaften wie WebGL-Renderleistung, Bildschirmmaße, Pixeldichte, Zeitzonen und Schriftarten. Diese tiefgreifenden Hardwaresignale bleiben von einer veränderten Textzeile völlig unberührt und weiterhin eindeutig lesbar.